Infoblatt für Heilberufe u Linkspam

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Beim Vereinchen gibt’s ab heute ein Infoblatt für Heilberufe zum Runterladen, weil es das Ärtztinnen-Patientinnen-Verhältnis doch belastet, wenn erstere meint „So was existiert nicht.“

Ansonsten noch im Rahmen der AAW 2017 gefunden: https://www.vice.com/de_at/article/4334gb/10-fragen-an-eine-asexuelle-person-die-du-dich-niemals-trauen-wurdest-zu-stellen?utm_campaign=sharebutton

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Gewinnspiel zur AAW 2017

Carmilla DeWinter

So, wegen Krankheit mit etwas Verspätung, da die Asexual Awareness Week ja schon heute Morgen begonnen hat:

Es gibt zwei Printexemplare von Albenzauber zu gewinnen.

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Wie?

Ihr antwortet hier bis einschließlich Samstag, den 28.10.2017 unter den Blogbeitrag, wann euch das erste Mal bewusst wurde, dass A_sexualität existiert.

Immerhin geht’s ja bei der Asexual Awareness Week genau darum. Ich will keine Informationen über eure sexuelle Orientierung oder Details zu eurer damaligen Reaktion, es sei denn, ihr wollt sie öffentlich machen.

Ansonsten Rechtliches, also die Teilnahmebedingungen:

Teilnahmeberechtigt sind natürliche Personen ab 18, die eine Postadresse in Deutschland haben.
Der Gewinn wird per Brief oder Päckchen versendet. Es besteht kein Anspruch auf den Gewinn, eine Barauszahlung ist nicht möglich. Der Gewinnanspruch ist nicht übertragbar. Anfallende Versandkosten werden von mir übernommen. Damit euch der Gewinn erreicht, brauche ich logischerweise eure Anschrift, welche ihr mir im Falle des Gewinns per E-Mail an: carmilladewinter[at]yahoo[punkt]de mitteilt. Die…

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Demnächst ist Asexual Awareness Week!

Carmilla DeWinter

Ungewohnt hierzulande: Die AAW beginnt sonntags.

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Vom 22. bis zum 28. Oktober sind Aces und Organisationen, die sich mit Buchstabensuppen-Menschen beschäftigen, aufgerufen, Dinge zu tun, die die Bekanntheit von A_sexualität steigern und dafür sorgen, dass unsereins mit dem Respekt behandelt wird, den wir verdienen.

Ich liebäugele gerade mit einem Gewinnspiel für Prints von Albenzauber.

Für Menschen, die ebenfalls Lust haben, sich zu beteiligen, aber keine Bücher zu verlosen haben, gibt es ebenfalls Möglichkeiten.

Ihr könntet …

… die Unibliothek Eures Vertrauens um die Anschaffung von Literatur über A_sexualität bitten. “Understanding Asexuality” von Anthony F. Bogaert sollte in keiner Sammlung zu Sexologie fehlen.

… den Link zu dieser Doku über Asexualität verschicken, um Zweifelnde und Kritiker*innen aufzuklären, oder einfach nur auszuloten, was eure Bekannten so über A_sexualität denken.

… euch eine Teerose oder sonst etwas in Flaggenfarben basteln.

… als ganz subtiler Wink AktivistA bei Facebook liken.

… darüber twittern…

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Signal Boost via Asexual Artists.

Hi all! I was recently contacted by a journalist intern in South Africa who is looking for asexual artists in Africa to interview. She’s hoping to do a piece on asexual artists living in/working from Africa for the online magazine Between 10and5. If you’re interested in participating, please contact Aimee-Claire: aimeeclaire.email@gmail.com Thanks!

über Signal Boost for Aces in Africa — Asexual Artists

Lauren freut sich übrigens auch immer noch über Leute, die sich interviewen lassen.

 

Sexuelle Selbstbestimmung: Zwei Aufsätze

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Derletzt habe ich mir folgenden Band geleistet: „Geschlechtliche, sexuelle und reproduktive Selbstbestimmung„, herausgegeben von Heinz-Jürgen Voß und Michaela Katzer.

Geschlechtliche, sexuelle und reproduktive Selbstbestimmung

Neben einigen interessanten Aufsätzen vor allem im ersten Teil (bezüglich Intergeschlechtlichkeit und Trassexualität) finden sich auch zwei Texte über A_sexualität.

Von den beiden möchte ich einen kurzen Abriss geben.

Nadine Schlag: Asexualität – Eine diskursive Annäherung

Im Band Seiten 209 folgende, alle Zitate aus dem Aufsatz.

Für Noobs sei die ‚diskursive Annäherung‘ übersetzt: „Was hat wer wann wo drüber geschrieben/veröffentlicht, und wie sollte das Gespräch weitergehen?“

Auch der Rest des Textes ist nicht ganz einfach zu verstehen, sodass für Ungeübte wichtige Dinge im allgemeinen Fachbegrifferauschen unterzugehen drohen.

Zunächst erfolgt eine Gegenüberstellung des Selbstverständnisses der Community und der psychiatrischen bzw. psychologischen Fachliteratur, um darzustellen, „an welchem sexuellen Imperativ sich die Diagnosebeschreibungen (…) zu Asexualität orientieren“. Allgemein scheint es recht beliebt, einen „sexuellen Normalzustand“ zu beschreiben, der „die pathogene Sichtweise (…) (a)sexueller Varianz unterstützt“.

Die Autorin unterstützt eine Abkehr von der Ursachenforschung. Es bringt tatsächlich kaum etwas, zu überlegen, warum eine Person von der Norm abweicht, wenn diese Norm, wie die Autorin bewiesen hat, recht willkürlich definiert ist.

Andrzej Profus: Unsichtbares sichtbar machen – Asexualität als sexuelle Orientierung

Im Band Seiten 225 folgende.

Andrzej von asexyqueer gibt hier einen Einblick in Asexualität als sexuelle Orientierung, und geht auf das Spektrum ein, soweit zur Enstehungszeit 2015 schon benamst und größer diskutiert.

Das sex-repulsed/averse — indifferent — favorable-Gedöns von 2014-16 fehlt beispielsweise. (Deutsch etwa: sex-abgestoßen/ablehnend — gleichgültig — zustimmend/erwägend.)

Es folgen einige Überlegungen zu den Widrigkeiten eines Coming-outs und deren Ursachen, sowie ein paar Abrisse von Debatten, die zur Enstehungszeit gerade aktuell waren, wie beispielsweise die Überschneidung von A_sexualität und Rassismus.

Alles ist mit Zitaten vor allem aus der Community belegt und fühlt sich wie ein sehr akkurates Abbild dessen an, das ich auch gelesen habe. Es kann also gut einen ersten Überblick über das Thema vermitteln.

Dies alles erfolgt in gut verständlicher Sprache.

 

Insgesamt sei hiermit also eine Leseempfehlung ausgesprochen für Menschen, die sich (akademisch) näher mit A_sexualität befassen möchten.

Instrumentalisiert …

Carmilla DeWinter

… kommt sich eine gelegentlich vor, wenn die eigene Minderheit mal wieder als Beweis dafür dienen soll, was mit queeren Bewegungen im Besonderen und der Gesellschaft im Allgemeinen nicht stimmt.

SW Testbild Als die Welt noch einfacher war: Schwarz/Weiß-Testbild

Feddersen war es, der in der taz über sämtliche Wörter herzog, deren Einführung nach 2000 datiert. Gleich im Titel bezeichnet er das Buchstabensuppenkürzel (LSBTTIQAPetc.) als „breitgetretenen Quark“. (Wer den teilweise beleidigenden Unfug komplett lesen will, benutze eine Suchmaschine.)

Nun mag dieses Buchstabenkürzel vom LSBTTIQAPetc. nicht unbedingt handlich sein, und manchmal eine Gemeinschaft vorspiegeln, die es so nicht gibt, oder besser gesagt, bei der es sich eher um eine Zwangsgemeinschaft handelt. Aber wir alle haben eine Gemeinsamkeit: Wir stören die Leute dabei, sich ihre Welt eindeutig in männlich und weiblich, „normal“ und „unnormal“ zurechtlügen zu können. Daher möchten wir bitteschön zu Hause bleiben, uns was schämen und bloß nicht darüber reden, dass alles ein…

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Linkspämmchen: CSD Demoparaden

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Der CSD Berlin nähert sich mit großen Schritten, und Stuttgart ist auch nicht mehr weit hin.

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Ich copy-paste mal meinen eigenen Erguss von der Vereinsseite:

Zur Erinnerung: Treffpunkt für Berlin ist am Samstag, 22. Juli um 11:15 Uhr vor der Botschaft der Republik Ecuador, Joachimsthaler Straße 10-12. U-Bahn-Station Kurfürstendamm, Ausgang Joachimsthaler Straße.

Sollte wer in Stuttgart dabei sein wollen, pingt uns bitte über unser Kontaktformular an. Dort geht’s am 29. Juli ab 14 Uhr mit der Aufstellung los.

Für alle, die noch nie bei so etwas dabeiwaren, einige Hinweise.

  1. Es dauert. Ihr wartet mindestens eine Stunde, bis es losgeht, und dann müsst ihr eher drei statt einer Stunde laufen. (Offiziell laufen wir um 12:30 los und treffen frühestens um 14 Uhr auf der Partymeile ein.
  2. Toiletten sind Mangelware.
  3. Bringt ausreichend Getränke und Snacks mit. Wir haben einen Handwagen, um solcherlei zu transportieren.
  4. Wenn ihr asexy Accessoires habt, bringt sie mit. Egal, ob bettlakengroße Flagge oder winziger Pin, Hauptsache schwar-grau-weiß-lila.
  5. Beachtet das Wetter: Je nach Vorhersage und Himmel am betreffenden Tag: Vorher mit ausreichend Sonnencreme einschmieren. Empfindliche Personen tragen am besten eine Kopfbedeckung, denn Schatten bekommt ihr unterwegs wenig. Bei Regen: Schirm und/oder passende Jacke. (Für Brillenträger*innen ist auch hier ein Hut echt Gold wert.)

 

Eine Welt, in der es keine Worte gibt …

Schamlose Beinahe-Eigenwerbung 🙂

Nixblix´ simple Sicht der Dinge

Rezension von Carmilla DeWinters „Albenzauber“ (Erschienen 2017 im Selbstverlag; bestellbar unter anderem über die Autorin selbst).

Cover Printausgabe Cover: Irene Repp. http://daylinart.webnode.com/ Bildrechte: (c) Falcona – shutterstock.com.

333 Seiten mit einer geradlinigen Handlung, die nicht zuletzt aufgrund ihres Spiels mit Stereotypen[1], ihrer tiefgründigen und glaubwürdigen Charaktere und der komplexen Welt zu faszinieren weiß. An dieser Stelle gebe ich euch einen knappen Einblick, um mich anschließend mit einem zentralen Anliegen des Romans zu befassen – quasi dem Hauptplot, der interessanterweise beinahe als Nebenplot getarnt ist.

Zur Handlung[2]:

Das Grundgerüst bildet das Streben des jungen Alben Cirrus Salvan, irgendwann in seine Heimat, das Valtacité, zurückzukehren und seinen rechtmäßigen Platz auf dem Thron einzunehmen. Im Säuglingsalter entging er dem sicheren Tod nur, weil sein Kindermädchen Nives, eine schwach mit der Gabe der Weissagung gesegnete Albin, mit ihm über die Grenze des Albenreichs zu den Menschen floh. Seine Eltern und sein älterer Bruder dagegen…

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