Asexuality BC (Before Cake)

Genialer Aufschrieb eines wunderbaren Redebeitrags, dem ich anno 2012 live lauschen durfte.

Graphic Explanations

A First Hand History of Early Online Asexuality

To celebrate Asexual Awareness Week 2017, I’ve assembled this edited version of my notes and slides for the 2012 WorldPride Asexual Conference in London, where I was one of the ‚headline guests‘.

This talk on the history of the online asexual movement opened the conference, which corresponded with Asexuality.org’s 10th anniversary year.

The WorldPride Asexual Conference poster: Sunday July 8th 2012. Confirmed Speakers: David Jay, founder of the Asexual Visibility and Education Network, Nat Titman, founder of the Ace Community on LiveJournal. Admission is free with lunch & cake provided. Talks, workshops & panel discussions, featurin international community leaders and a screening of the (A)Sexual Documentary. London Southbank University. WorldPride Asexual Conference flyer, 2012

Please note that this talk is now itself 5 years old, so descriptions of the ‚current situation‘ have become their own part of community history.

Also, much of what I’d planned to say had to be edited on the fly due to unforeseen time pressures, so some of what’s included below is being shared for the first time.

The Ghost of Asexuality Past

Hello Asexual Community! Back in April 2002 I created the Asexuality LiveJournal community, which was probably the…

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Theory: Allo queer/ace tension in asexual readings of history

Interessante Gedanken – wo sind die Aces der Vergangenheit? Wie sicher kann ich sein, dass irgendeine Vereinhamung einer historischen Figur zu einer Buchstabengruppe korrekt ist, und wieso kloppen wir uns manchmal so böse darum?

The Dancing Trans

Tl;dr Because asexual history is tied into allo queer history, there are going to be moments of tension between different readings. It is necessary to understand the context and the way asexual history has been erased, even by allo queer history, to really investigate this challenge.

bsb00089681_00005 [image is a black and white book cover that reads „Sappho und Sokrates: oder Wie erklärt sich die Liebe der Männer und Frauen zu Personen des eigenen Geschlechts“]

Back in November, I wrote an article for the project Making Queer History on Catherine Bernard (for the record, all of their articles are amazing, go check it out!) In writing that article, I started developing methodology around looking at asexual and aromantic representation in history (but also in literature, as the two are related), and I would like to share and discuss a number of the challenges and tensions this is bringing up. It is…

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AktivistA sucht Beiträge

Schlagwörter

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Ich zitiere:

Auch dieses Jahr wird es eine neue Auflage unseres überregionalen Treffens mit Konferenz geben, und zwar vom 14. bis 16. September. (Details und Anmeldung wie immer auf einer eigenen Unterseite.)

Diesmal haben wir vier offene Slots für Beiträge.

Falls hier wer mitliest und uns am Samstag, den 15. September in Stuttgart mit einem ca. 45-minütigem Vortrag oder Workshop beehren möchte, oder einen Kurzfilm zu zeigen hat, oder, oder, oder, schreibe uns bitte über das Kontaktformular oder an die Mailaddresse corinna(bei)asex-web(punkt)de.

Wir freuen uns über asex-spezifische Themen genauso wie über Einblicke in andere Teile des Akronyms (LSBTTIQAPetc.), außerdem über alle anderen Themen, die sich mit A_sexualität überlappen. Wir erwarten ca. 25 bis 35 Menschen mit sehr unterschiedlicher Vorbildung zu diesen Themen.

Wie gehabt tragen wir gerne die Fahrtkosten.

Infoblatt für Heilberufe u Linkspam

Schlagwörter

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Beim Vereinchen gibt’s ab heute ein Infoblatt für Heilberufe zum Runterladen, weil es das Ärtztinnen-Patientinnen-Verhältnis doch belastet, wenn erstere meint „So was existiert nicht.“

Ansonsten noch im Rahmen der AAW 2017 gefunden: https://www.vice.com/de_at/article/4334gb/10-fragen-an-eine-asexuelle-person-die-du-dich-niemals-trauen-wurdest-zu-stellen?utm_campaign=sharebutton

Gewinnspiel zur AAW 2017

Carmilla DeWinter

So, wegen Krankheit mit etwas Verspätung, da die Asexual Awareness Week ja schon heute Morgen begonnen hat:

Es gibt zwei Printexemplare von Albenzauber zu gewinnen.

Albenzauber 640pt

Wie?

Ihr antwortet hier bis einschließlich Samstag, den 28.10.2017 unter den Blogbeitrag, wann euch das erste Mal bewusst wurde, dass A_sexualität existiert.

Immerhin geht’s ja bei der Asexual Awareness Week genau darum. Ich will keine Informationen über eure sexuelle Orientierung oder Details zu eurer damaligen Reaktion, es sei denn, ihr wollt sie öffentlich machen.

Ansonsten Rechtliches, also die Teilnahmebedingungen:

Teilnahmeberechtigt sind natürliche Personen ab 18, die eine Postadresse in Deutschland haben.
Der Gewinn wird per Brief oder Päckchen versendet. Es besteht kein Anspruch auf den Gewinn, eine Barauszahlung ist nicht möglich. Der Gewinnanspruch ist nicht übertragbar. Anfallende Versandkosten werden von mir übernommen. Damit euch der Gewinn erreicht, brauche ich logischerweise eure Anschrift, welche ihr mir im Falle des Gewinns per E-Mail an: carmilladewinter[at]yahoo[punkt]de mitteilt. Die…

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Demnächst ist Asexual Awareness Week!

Carmilla DeWinter

Ungewohnt hierzulande: Die AAW beginnt sonntags.

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Vom 22. bis zum 28. Oktober sind Aces und Organisationen, die sich mit Buchstabensuppen-Menschen beschäftigen, aufgerufen, Dinge zu tun, die die Bekanntheit von A_sexualität steigern und dafür sorgen, dass unsereins mit dem Respekt behandelt wird, den wir verdienen.

Ich liebäugele gerade mit einem Gewinnspiel für Prints von Albenzauber.

Für Menschen, die ebenfalls Lust haben, sich zu beteiligen, aber keine Bücher zu verlosen haben, gibt es ebenfalls Möglichkeiten.

Ihr könntet …

… die Unibliothek Eures Vertrauens um die Anschaffung von Literatur über A_sexualität bitten. “Understanding Asexuality” von Anthony F. Bogaert sollte in keiner Sammlung zu Sexologie fehlen.

… den Link zu dieser Doku über Asexualität verschicken, um Zweifelnde und Kritiker*innen aufzuklären, oder einfach nur auszuloten, was eure Bekannten so über A_sexualität denken.

… euch eine Teerose oder sonst etwas in Flaggenfarben basteln.

… als ganz subtiler Wink AktivistA bei Facebook liken.

… darüber twittern…

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Signal Boost via Asexual Artists.

Hi all! I was recently contacted by a journalist intern in South Africa who is looking for asexual artists in Africa to interview. She’s hoping to do a piece on asexual artists living in/working from Africa for the online magazine Between 10and5. If you’re interested in participating, please contact Aimee-Claire: aimeeclaire.email@gmail.com Thanks!

über Signal Boost for Aces in Africa — Asexual Artists

Lauren freut sich übrigens auch immer noch über Leute, die sich interviewen lassen.

 

Sexuelle Selbstbestimmung: Zwei Aufsätze

Schlagwörter

Derletzt habe ich mir folgenden Band geleistet: „Geschlechtliche, sexuelle und reproduktive Selbstbestimmung„, herausgegeben von Heinz-Jürgen Voß und Michaela Katzer.

Geschlechtliche, sexuelle und reproduktive Selbstbestimmung

Neben einigen interessanten Aufsätzen vor allem im ersten Teil (bezüglich Intergeschlechtlichkeit und Trassexualität) finden sich auch zwei Texte über A_sexualität.

Von den beiden möchte ich einen kurzen Abriss geben.

Nadine Schlag: Asexualität – Eine diskursive Annäherung

Im Band Seiten 209 folgende, alle Zitate aus dem Aufsatz.

Für Noobs sei die ‚diskursive Annäherung‘ übersetzt: „Was hat wer wann wo drüber geschrieben/veröffentlicht, und wie sollte das Gespräch weitergehen?“

Auch der Rest des Textes ist nicht ganz einfach zu verstehen, sodass für Ungeübte wichtige Dinge im allgemeinen Fachbegrifferauschen unterzugehen drohen.

Zunächst erfolgt eine Gegenüberstellung des Selbstverständnisses der Community und der psychiatrischen bzw. psychologischen Fachliteratur, um darzustellen, „an welchem sexuellen Imperativ sich die Diagnosebeschreibungen (…) zu Asexualität orientieren“. Allgemein scheint es recht beliebt, einen „sexuellen Normalzustand“ zu beschreiben, der „die pathogene Sichtweise (…) (a)sexueller Varianz unterstützt“.

Die Autorin unterstützt eine Abkehr von der Ursachenforschung. Es bringt tatsächlich kaum etwas, zu überlegen, warum eine Person von der Norm abweicht, wenn diese Norm, wie die Autorin bewiesen hat, recht willkürlich definiert ist.

Andrzej Profus: Unsichtbares sichtbar machen – Asexualität als sexuelle Orientierung

Im Band Seiten 225 folgende.

Andrzej von asexyqueer gibt hier einen Einblick in Asexualität als sexuelle Orientierung, und geht auf das Spektrum ein, soweit zur Enstehungszeit 2015 schon benamst und größer diskutiert.

Das sex-repulsed/averse — indifferent — favorable-Gedöns von 2014-16 fehlt beispielsweise. (Deutsch etwa: sex-abgestoßen/ablehnend — gleichgültig — zustimmend/erwägend.)

Es folgen einige Überlegungen zu den Widrigkeiten eines Coming-outs und deren Ursachen, sowie ein paar Abrisse von Debatten, die zur Enstehungszeit gerade aktuell waren, wie beispielsweise die Überschneidung von A_sexualität und Rassismus.

Alles ist mit Zitaten vor allem aus der Community belegt und fühlt sich wie ein sehr akkurates Abbild dessen an, das ich auch gelesen habe. Es kann also gut einen ersten Überblick über das Thema vermitteln.

Dies alles erfolgt in gut verständlicher Sprache.

 

Insgesamt sei hiermit also eine Leseempfehlung ausgesprochen für Menschen, die sich (akademisch) näher mit A_sexualität befassen möchten.

Instrumentalisiert …

Carmilla DeWinter

… kommt sich eine gelegentlich vor, wenn die eigene Minderheit mal wieder als Beweis dafür dienen soll, was mit queeren Bewegungen im Besonderen und der Gesellschaft im Allgemeinen nicht stimmt.

SW Testbild Als die Welt noch einfacher war: Schwarz/Weiß-Testbild

Feddersen war es, der in der taz über sämtliche Wörter herzog, deren Einführung nach 2000 datiert. Gleich im Titel bezeichnet er das Buchstabensuppenkürzel (LSBTTIQAPetc.) als „breitgetretenen Quark“. (Wer den teilweise beleidigenden Unfug komplett lesen will, benutze eine Suchmaschine.)

Nun mag dieses Buchstabenkürzel vom LSBTTIQAPetc. nicht unbedingt handlich sein, und manchmal eine Gemeinschaft vorspiegeln, die es so nicht gibt, oder besser gesagt, bei der es sich eher um eine Zwangsgemeinschaft handelt. Aber wir alle haben eine Gemeinsamkeit: Wir stören die Leute dabei, sich ihre Welt eindeutig in männlich und weiblich, „normal“ und „unnormal“ zurechtlügen zu können. Daher möchten wir bitteschön zu Hause bleiben, uns was schämen und bloß nicht darüber reden, dass alles ein…

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