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So. Gestern abend war ich leider zu keinem geraden Gedanken mehr fähig, da extrem müde. 6 Uhr 15 aufgestanden, 5 Stunden am Steuer meines Autos verbracht, plus zwischendrin Stand betreut. Mein Respekt vor LKW-Fahrern ist noch einmal enorm gestiegen.

Mittlerweile habe ich auch eine halbe Meinung zu den Ergebnissen.

Wenigstens stellte sich heraus, dass meine Aufregung beinahe umsonst war: wir haben ein paar ganz nette Gespräche geführt und sind doch tatsächlich ein paar von den Buttons losgeworden. Vermutlich habe ich geglaubt, dass mehr Leute da sind. Blöderweise hatte es aber gefühlte 5° C, war also schweinekalt, und um 1 Uhr mittags fing es auch noch an zu regnen, weshalb wir schon gegen 17 Uhr und nicht erst eine Stunde später die Segel strichen.

Hier also die Beweisfotos:

Nicht gerade überraschen dürfte, dass mehr Bonbons als Flyer den Besitzer wechselten.

 

Hab ich nicht schön gebastelt? Wir hätten beinahe ein richtiges Banner gehabt, aber leider war der online-Printladen doch nicht so schnell wie erhofft. Nunja. Somit blieb unser Auftritt im großen und ganzen völlig unprofessionell. Immerhin sind wir nicht mal ein richtiger Verein…

Jürgen hatte Idee und Design für ganz respektabel ausehende T-Shirts:

Und ich selber habe noch meine Blümchen ausgeführt:

Alles in allem war es eine positive Erfahrung – negative Reaktionen hielten sich in äußerst überschaubaren Grenzen. Ein einzelner Herr wollte partout nicht einsehen, dass wir nicht die „Gegenposition“ sind… Als ich meinte, dass wir niemandem vorschreiben wollen, was er zu tun und zu lassen hat, zititerte er das berühmte Wort: „Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu bauen.“

… Manchmal fällt einem wirklich nix mehr ein. Zumal wir es vorher noch mit dem einen Prozent vom Flyer hatten.

Jetzt muss ich mir nur noch überlegen, ob die paar Gespräche den ganzen Aufwand wert waren – Lörrach ist für Jürgen und mich nun nicht gerade der nächste Weg.

Aber Stand betreuen: jederzeit wieder.

Schlussendlich will ich mich noch bei meinen beiden wunderbaren, äußerst verlässlichen Mitstreiter_inne_n bedanken, die dem lausigen Wetter getrotzt haben, ohne die gute Laune zu verlieren.

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