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… oder, wie ich in meinem Eröffnungsposting irgendwann geschrieben habe: ich tanze. Orientalisch. Und der Bauchtanz ist laut der Website meiner Trainerin die erotischste Waffe einer Frau.

Außerdem tanze ich Tribal Fusion: weniger Pailletten, weniger anschmiegsam. Ein Stil, der nicht im klassischen Sinne hübsch sein will, sondern selbstbewusst. Nicht, dass die Kostüme und Bewegungen kein suggestives Potenzial hätten, aber ich musste erst letzte Woche von einer Zuschauerin darauf aufmerksam gemacht werden, dass in dem Tanzstil wohl mehr Erotik steckt als ich bislang angenommen hatte. Oder dass gerade, wie bei einer Flamenca, die Unnahbarkeit erst die Erotik macht.

Ich war dann kurzfristig ein bischen geschockt.

Was nun beweist, dass ich über derartige Dinge tatsächlich nachdenken muss. Ich habe natürlich keine Ahnung, inwieweit andere Tänzerinnen darüber nachdenken, welchen Sabber-induzierenden Effekt sie haben, oder ob sie diese Tatsache als gegeben hinnehmen und vielleicht sogar auf ein höheres Speichelaufkommen in hetero- und bisexuellen Männern hinarbeiten.

Es soll auch Männer geben, die ihre Frauen zwar in den Bauchtanzkurs lassen, aber Eifersuchtsanfälle bekommen, wenn die irgendwo was vortanzen sollen. Nachvollziehen kann ich das, musste aber erst auf den Zusammenhang hingewiesen werden.

Jedenfalls bedeutet es für mich einen echten Aufwand, mir über alle wahrscheinlichen Folgen und Ansichten Gedanken zu machen. Vermutlich liegt das an der Tatsache, dass der Mensch immer von sich auf andere schließt. Und da mein Interesse an Sex und Erotik nunmal rein theoretischer Natur ist, geht mir eben oft nicht auf, wie ich auf andere wirke.

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