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Mehr im Vorbeigehen wies Jürgen mich am Samstag darauf hin, dass er im Kino war, um sich „Kein Sex ist auch keine Lösung“ anzuschauen. (Ich linke hier nicht auf die Filmhomepage, da sie unhöflich lange lädt, und man den Trailer auch nicht überspringen kann.) Hingelockt hatte ihn die Erwähnung einer asexuellen Mitbewohnerin.

Kurzfristig habe ich trotz seiner Negativ-Empfehlung mit dem Gedanken gespielt, mir das Filmchen auch anzutun, aber, laut Kino.de:

Und dann ist da noch seine asexuelle Mitbewohnerin, die plötzlich die Walla-Walla-Klamotten aus- und die High Heels wegen eines spießbürgerlichen Kerls anzieht und frisch gestylt durchs Leben stöckelt.

So…  andere Asexies lassen sich an den Walla-Walla-Klamotten erkennen? Wozu geben wir uns da noch mit Ringen und Flaggen und irgendwelchen Dreiecken Mühe?

Dann frage ich mich nur noch, wo die ganzen Walldorfschüler herkommen, denn Klischee-Anthroposophen neigen auch nicht zu körperbetonter Kleidung…

Aber lassen wir das. Oben zitierter Satz hat mich jedenfalls davon überzeugt, dass ich, wenn ich mir den Film ansehen würde, hinterher einen Hirnschrubber bräuchte. Außerdem würde ich mich nur über die heilsamen Pheromone aufregen, die da am Werke sind und unsereinem das Leben schwer machen.

Ist ja nur eine Phase, gell?

Und mit sowas versaue ich mir nicht Weihnachten.

In diesem Sinne verabschiede ich mich bis nach den Feiertagen und wünsche allen, die feiern, ein frohes Fest.

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