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So.

Heute war Wandern angesagt, und zwar mit drei anderen AVENisti: Snow123, Tankred und Nasperis.

Snow123 hatte eine Tour rausgesucht, ausgehend von Forbach im Schwarzwald. Dort gingen wir kurz nach elf los, bei strahlendem Sonnenschein, und stiegen etwa 350 Meter bis zur Schwarzenbachtalsperre. Zwischendurch gab es die eine oder andere Aussicht zu genießen, und am Stausee (630 m NN) echtes Nordsee- oder vielleicht Norwegengefühl, da wir über das sandige, mittelprächtig dicht bewachsene Ufer kraxelten.

Von da aus wollten wir weiter zur Badener Höhe (auf ca. 1000 Metern), aber die DeWinter machte nach etwa fünfzig weiteren Höhenmetern schlapp, und zwang alle umzukehren.

Etwa zwanzig Minuten später fing es an zu schiffen. Zum Regen gesellte sich kurz darauf außerdem dezentes Donnergrollen, so dass wir unseren Unterstand unter einem Baum verließen, um zu Tal zu eilen, nach dem Motto: besser gebadet als gegrillt.

Bergab folgten wir einem schlammigen Wildbach, der mit einer roten Raute ausgeschildert war – offensichtlich befand sich da irgendwo ein Weg drunter. 😀

Am Ende waren wir nass, und zwar so richtig – als ich nach einer Stunde Heimfahrt aus dem Auto stieg, triefte ich immer noch. Erwartungsgemäß hörte es auf zu regnen, sobald wir aus dem Wald draußen waren.

Fazit:

1. Route besser recherchieren, das eigene Couchpotato-Dasein mit einberechnen und im Zweifelsfall daheim bleiben.

2. Zeug besser imprägnieren.

3. War trotzdem irgendwie geil. (Auf eine asexy Art und Weise.)

 

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